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about

Ein Bastard von primitiver Eleganz und Elite; mal garagig wie Jon Spencer, durchaus zart wie Pavement, divergent wie S.Y.P.H. und fordend wie Captain Beefheart. Kaputt schön.
*Flight 13


Ich habe noch nie eine Band gehört, die dermaßen vielfarbig und waghalsig, aber auch durchdacht und bei Bewusstsein auf nur einem Album dermaßen viele Musikstile verwendet und dabei Lieder hervorzaubert, zelebriert und wütet, die nicht nur mal eben so hörbar sind, sondern die von einer verrückten und gleichzeitig geordneten Macht (an)getrieben sind, dass man verstört, begeistert, hypnotisiert und manchmal bloß fassungslos, aber glücklich zurückbleibt.
Um Missverständnissen vorzubeugen, die Songs sind eingängig! Das, was BLUES EXPLOSION, besonders auf ihrer letzten LP, mit Funk, Blues und Punk taten, das vollbringen HBD mit Folk, Country, Punk, Sixties-Psychedelic, Hardcore, Kraut und „Filmmusik“.
Man könnte es die NEUE MODERNE der SubMUSIK nennen, oder Weird Artpop, oder Psychedelic Folkpunk. Es ist gar nicht einfach, und vielleicht ist es sogar falsch, die Platte in Worte zu fassen, aber irgendwie muss, will man ja von ihr erzählen.
Gleich beim Opener „12 o’clock“ kribbelt mir die Kopfhaut, da er sich anfühlt, als bestiege man weit nach Mitternacht mit dem Paten persönlich eine Badewanne. Oder „Cotton Candy“, das auch von THE PRETTY THINGS geschrieben worden sein könnte, wenn da nicht auf einmal der an „Bro hymn“ von PENNYWISE erinnernde Basslauf einschießen würde.
„Scream forever“ dagegen ist wütend und verrückt, als ob finsteräugige Teenager nicht wissen, ob sie zum Verweigern lieber Bluespunk, Grindcore oder Hardcore hören wollen. Apropos Bluespunk, Einflüsse von den OBLIVIANS oder SEX GODS sind genauso zu hören wie Irish Folk oder Klangexperimente, die an die EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN erinnern.
„Barbwire zone“ ist eine solche sich mehrmals verändernde Klangreise, er ist unglaublich einzigartig und mein absoluter Lieblingssong. Beendet wird die 11-Song-LP mit einem eher fröhlichen-folkigen Kneipenlied, das nicht lange brauchen wird, bis es jeder Trunkene mitsingen kann: „Forget it!“.
* OX-Fanzine Nr. '123 / by DJ Cramér

credits

released August 9, 2016

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Helga Blohm Dynastie Berlin, Germany

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